Weil der Stadt

Ursprünglich noch "Weil, die Stadt" genannt, um sich von anderen Orten des gleichen Namens, wie "Weil im Schönbuch" oder "Weilimdorf" abzugrenzen, blieb aufgrund der häufigen Nennung in Dokumenten "zu Weil, der Stadt" bald die heutige Bezeichnung an der freien Reichsstadt hängen.

Berühmtester Sohn der Stadt dürfte der Mathematiker und Astronom Johannes Kepler sein.

Sehenswürdigkeiten

Kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde Weil der Stadt vom Feind geplündert und in Brand gesetzt, wodurch große Teile der Altstadt zerstört wurden. Dennoch gibt es neben einigen Museen noch heute zahlreiche historische Bauwerke, Brunnen und Skulpturen. Darunter die Stadtkirche St. Peter und Paul, Spitalkapelle und Spital, der Marktplatz und die Stuttgarter Straße, das Keplerdenkmal, Augustinerkloster, Stadtmauer, Storchenturm und Judentor, sowie in den Stadtteilen die Kirchenburg (Merklingen) und die Würmbrücke (Hausen).

Fasnet

Aufgrund seiner Unabhängigkeit als Reichsstadt und späteren Zugehörigkeit zum Bistum Speyer kann man hier die schwäbisch-alemannische Fasnet, mit einigen Einschlägen aus dem rheinischen, erleben.

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